Luftschadstoffe

Dicke Luft – nicht erst wenn’s stinkt

Auch wenn man es nicht sieht: Die Luft trägt allerlei mit sich herum. Manches davon ist leichter und bleibt so länger in der Luft. Anderes ist schwerer und legt setzt sich schneller ab. Das Eine riecht schon in geringster Konzentration, anderes erkennt die Nase gar nicht. Zu guter letzt kommt in der Luft immer ein Gemisch von mehreren Hundert Stoffen vor.

Einteilung der Luftschadstoffe ist bei der baubiologischen Umweltanalyse:

Chemische Schadstoffe

Im Allgemeinen werden die chemischen Schadstoffe als VOC bezeichnet (Volatile organic compound = flüchtige organische Kohlenwasserstoffverbindungen). Man unterscheidet nach ihrer Flüchtigkeit:

  • VVOC sehr stark flüchtige VOCs (z.B. Formaldehyd)
  • VOC lösemittelartige VOCs (z.B. Benzol, Aldehyde)
  • SVOC schwer lösliche VOCs (z.B. PCB, Flammschutzmittel)
  • MVOC sind VOCs mit mikrobiellem Ursprung

Biologische Schadstoffe

Biologische Schadstoffe entspringen immer einem lebenden Organismus. Es werden unterschieden

  • Schimmelpilze (Sporen, Myzel, Sporenträger)
  • Bakterien
  • Allergene (von Pilzen, Tieren, Hausstaubmilbe, Gräsern, …)
  • Toxine (Endotoxine, Mykotoxine)

Weitere Luftschadstoffe

Schadstoffe die nicht eindeutig in eine der beiden vorgenannten Kategorien passen sind:

  • Radon
  • Feinstaub
  • Gerüche
  • Partikel (z.B. Asbest, künstliche Mineralfasern)