Auf den Punkt gebracht

Auf die Frage „Was messen Sie da?“ gibt es immer eine zweiteilige Antwort. Das Medium, das oder in dem gemessen wird und die Analyse, die gemacht wird.

Je nach Aufgabenstellung gibt es verschiedene Möglichkeit für das Messmedium:

  1. Physikalische Messungen (Elektrosmog, Radioaktivität, Radon, Schall, Licht)
    1. Feldmessungen (elektromagnetisch)
    2. Luftmessungen (z.B. Radon als Bodengas)
    3. Materialanalysen (z.B. Gammaspektroskopie auf Radioaktivität)
    4. Lichtmessungen, Schallmessungen, …
  2. Chemische Messungen
    1. Luftmessungen (z.B. zur Einschätzung einer gesundheitlichen Fragestellung, meist als Kurzzeitmessung)
    2. Materialanalysen (z.B. zur Quellenidentifizierung)
    3. Staubanalysen (z.B. zur Einschätzung von längerfristigen Verhältnissen)
  3. Mikrobiologische Messungen
    1. Luftmessungen (z.B. zur Einschätzung einer gesundheitlichen Fragestellung, meist als Kurzzeitmessung)
    2. Materialanalysen (z.B. zur Quellenidentifizierung)
    3. Staubanalysen (z.B. zur Einschätzung von längerfristigen Verhältnissen)

Die Aufgabe des sachverständigen Baubiologischen Messtechnikers ist aus der Fragestellung des Kunden die richtige Messstrategie zu entwerfen. Dabei sollte der Kunde immer auch auf Risikofaktoren hingewiesen werden, deren er sich möglicherweise gar nicht bewußt ist.

„Wer viel misst, misst Mist.“

Volksweisheit


Querverweise: Warum messen?, Wo messen?, Wie bewerten?, Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM), Baubiologische Messtechniker IBN