Vorsorge oder gesundheitliche Beschwerden

Es gibt verschiedene Gründe, warum baubiologische Messungen und Analysen durchgeführt werden. Der eine kommt in seinen vier Wänden nicht mehr zur Ruhe, die andere möchte ganz einfach vorsorglich ihre persönliche Umwelt gesund gestalten.

Die Gelehrten unter den Umweltmedizinern streiten sich immer noch. Die einen meinen, dass es eine Vielzahl von Risikofaktoren in unserer Umwelt gibt, die die Menschen belasten, ja sogar krank machen. Die anderen behaupten, dass das nicht wissenschaftlich bewiesen sei. Was immer wieder klar wird: die schulmedizinische Wissenschaft scheint mit der Vielzahl an Einflüssen auf die menschliche Gesundheit in ihrer Komplexität überfordert.
Daher gibt aus Sicht der Baubiologie die Empfehlung jede Auffälligkeit im Zuge der Vorsorge möglichst umfassend zu reduzieren.

Dazu bedarf es in vielen Fällen einer sachverständigen Begehung, Messung und Analyse. Auf Grundlage dieser Informationen kann dann entschieden werden, ob alles im Lot ist oder ob Sanierungsmaßnahmen empfehlenswert sind. Und leider gibt es manchmal auch die Empfehlung, einen Innenraum in der aktuellen Situation nicht zu nutzen. Denn die Baubiologie orientiert sich am Menschen. Und wenn der Auftraggeber selbst gesundheitlich angeschlagen ist, ist die Bewertung dementsprechend anzupassen.

„Neben den nachgewiesenen gesundheitlichen Auswirkungen gibt es allerdings wissenschaftliche Hinweise auf gesundheitliche Risiken bei niedrigen Feldstärken. Um diesen Hinweisen Rechnung zu tragen, fordert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Vorsorgemaßnahmen.“

BfS, Bundesamt für Strahlenschutz (11.2014)
zum Thema Vorsorge bei elektromagnetischen Feldern


Querverweise: Wo messen?, Was messen?, Wie bewerten?, Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM), Baubiologische Messtechniker IBN