So oder so – und manchmal auch beides!

Die einen verfechten sich für die Holzbauweise, die anderen propagieren die Massivbauweise als das Non plus ultra. Beide Bauweisen haben ihre Vorzüge und in der Mischbauweise ergänzen sie sich.

Mischbauweise: innen massiv (Decken & Wände), außen leicht (Wände)

Die Holzbauweise verbucht als Leichtbauweise vor allem den Vorteil der kurzen Herstellung auf seiner Seite. Fertighäuser werden in wenigen Tagen aufgestellt. Im Vergleich zu massiv hergestellten Bauteilen wird während der Bauphase viel weniger Feuchtigkeit eingebracht. Bei der Wärmedämmung sind leichte Bauteile schwereren gegenüber im Vorteil, weil sie die Wärme besser drinnen halten.

Massive Bauteile bieten im Gegensatz zu Holzbauteilen einen geringeren Planungsaufwand. Sie liefern einen höheren Schallschutz und haben durch das hohe Gewicht die Fähigkeit Wärme zu speichern. Der Massivbau ist durch den monolitischen (einschichtigen) Aufbau technisch weniger anspruchsvoll als der Fertigbau.

Beide Bauweisen sind nach baubiologischen Kriterien sehr gut auszuführen. In der Mischbauweise werden die Vorteile beider Bauweisen kombiniert. So werden z.B. im Mehrgeschossbau die Decken und Innenwände massiv gebaut (Schallschutz, Wärmspeicherung). Die Außenwände werden in Holzbauweise als Fertigelemente integriert, was die Bauzeit erheblich verkürzt und eine sehr gute Wärmedämmung mit natürlichen Baustoffen bringt.

 

Mehr Informationen finden Sie bei Baubiologischen Beratungsstellen. Unsere Geschäftsstelle vermittelt Ihnen gerne einen Fachmann in Ihrer Nähe.


Querverweise: Baustoffe natürlich!, Strohbau & Lehmbaubaubiologischer Innenausbau