Luft – unser Überlebensmittel Nr.1

Ohne den Sauerstoff der Luft geht uns Menschen schon nach wenigen Minuten die Puste aus. Aber auch die anderen Aspekte natürlich sauberer Luft brauchen sich nicht zu verstecken.

Die Natur schenkt uns die beste Luft zum Atmen. Luftkurorte sind oft am Meer oder im Gebirge, abseits von Industrie und nah an den natürlichen Lufterneuerungsanlagen (Pflanzen, Wasser).

Frische Luft tut gut!

Das Lüften entsorgt die in der Raumluft angereicherten Luftschadstoffe (VOCs), Mikroorganismen, Gerüche, Radon und CO2. Es reguliert die Raumluftfeuchtigkeit und versorgt uns mit negativ geladenem Sauerstoff(-Ionen), der für die Regulation des gesamten Organismus von Bedeutung ist.

Im Zuge der fortschreitenden Bauentwicklung werden heute die Gebäude viel dichter gebaut als noch vor 30 Jahren. Und die immer weiter steigenden Anforderungen an die Energieeinsparung führen zur weiteren Reduzierung der Luftwechselrate, was bedeutet, dass immer weniger Frischluft zur Verfügung gestellt wird.

Der Frischluftbedarf in Innenräumen muss durch Fensterlüftung oder durch technische Lüftungsanlagen gewährleistet werden.
Beim Einsatz von Lüftungsanlagen ist die Wartung der Anlage (Filter) besonders wichtig, weil ansonsten bei mikrobieller Besiedelung durch Schimmelpilze oder Bakterien die angesaugte Frischluft schnell zur Belastung für den Innenraum werden kann.
Bei Fensterlüftung muss man einfach die Fenster öffnen, aber nicht nur 1 x am Tag, sondern mindestens 3 x und das für mehrere Minuten.

Kunststoffoberflächen beeinflussen durch elektrostatische Aufladung negativ die natürliche Ionisierung der Raumluft.


Querverweise: Haus & Technik25 Grundregeln der Baubiologie